Kleingruppen

Workshop

„Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.“
(Yehudi Menuhin)

Musikalisches Erleben wird oft mit tiefgreifenden Gefühlen verbunden. Musik vermittelt Würde, kann aber auch Wut oder Ängste widerspiegeln. Für eine Balance von Achtsamkeit und Würde mit uns selbst und in zwischenmenschlichen Beziehungen benötigen wir grundlegend eine integrierte Persönlichkeitsstruktur. Das aktive musikalische Spiel in der strukturbezogenen Musiktherapie mit tiefenpsychologischem Schwerpunkt auf Basis u.a. der OPD-2 greift die Dynamik innerer Konflikte und struktureller Persönlichkeitsmerkmale auf und verwendet sie gleichzeitig als Impuls zur Veränderung. Der hypnosystemische Ansatz vertieft den kompetenzaktivierenden und lösungsorientierten systemischen Zugang. Musiktherapeutisch werden die bewussten und unbewussten inneren Anteile mit der Methode des „Anteile-Orchesters“ fokussiert und die Wechselwirkungen mit den Anteilen des Gegenübers aufgegriffen. Im Zusammenspiel wird der wertschätzende integrierende Dialog der verschiedenen Persönlichkeitsaspekte gefördert. Die Teilnahme erfordert keine musikalischen Vorkenntnisse, Instrumente werden zur Verfügung gestellt, bitte bequeme Kleidung mitbringen.

ZADEMACK Anke, M.A., M.Eng., Jg. 1981, Master Musiktherapie, Neurologische Musiktherapie (NMT), hypnosystemische Musiktherapeutin im sysTelios Gesundheitszentrum Wald-Michelbach (D) und an der Musiktherapieambulanz SRH Heidelberg (D), Klinische Hypnose (in Ausb.), Systemische Pädagogik (in Ausb.).

MÜNZBERG Christian, Dipl.-Musiktherapeut (HfMT Hamburg), Dipl.-Sozialpädagoge FH, Psychotherapeut (Gruppenpsychoanalyse/psychoanalytische Psychotherapie ÖAGG/D3G), Musiktherapeut, Gruppenlehranalytiker D3G, Balintgruppenleiter D3G, zert. Lehrmusiktherapeut DMtG, tätig in freier Praxis in Graz sowie in der psychiatrischen Rehabilitation an der APR Graz Pro Mente Reha, Lektor für Musiktherapie an den Universitäten für Musik und darstellende Kunst Graz und Wien, Leitungsteam GRAMUTH (Grazer Ausbildung Musiktherapie, ULG Musiktherapie an der Kunstuniversität Graz). http://www.musiktherapie-graz.com

„Ein roter Faden, der meine Entwicklung als Therapeut geprägt hat, war mein zunehmendes Bedürfnis, zu integrieren und zu verbinden, statt auszugrenzen oder zu kritisieren. Ich halte es für wesentlich wirksamer, die besten Elemente unterschiedlicher Therapiemethoden miteinander zu verbinden, aber das nicht willkürlich, sondern innerhalb eines umfassenden Rahmens.“
(Jeffrey Young, Begründer der Schematherapie)

Ursprünglich insbesondere für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen entwickelt, erweist sich die Schematherapie in der Praxis als enorm hilfreich für eine große Bandbreite psychischer Störungen. Im Supervisions-Workshop werden neben allgemeinen Grundlagen zum Schema- und Modusbegriff insbesondere Basiskenntnisse der Schema/Modus-basierten Fallkonzeption vermittelt und geübt. Diese bietet sowohl für uns, als auch für unsere PatientInnen erfahrungsgemäß einen neuen, sehr hilfreichen Blickwinkel auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, Fallbeispiele einzubringen, die neben der aktuellen Problematik der PatientInnen auch einige Informationen über Herausforderungen in deren Kindheit beinhalten.

Auch Selbsterfahrungsanteile spielen in der schemabasierten Supervision eine große Rolle und werden entsprechend Raum bekommen.

Müller-Gartner Maria, Dr.in, prakt. Ausbildung zur Klin. Psychologin am LKH Graz, Aufbau der Klin. Psychologie am LKH Deutschlandsberg, zahlreiche internat. Weiterbildungen, ISST-zertifizierte Schematherapeutin und Dozentin/Supervisorin für Schematherapie, Gründung und Leitung des Instituts für Schematherapie Graz, niedergelassen in privater Praxis in Graz. https://www.schematherapie-graz.at

Melles Birgit, Dipl. Psych.in (Co-Referentin), Psychol. Psychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin für Verhaltenstherapie an der Psychotherap. Hochschulambulanz Düsseldorf, zahlreiche internat. Weiterbildungen, ISST-zertifizierte Schematherapeutin und Dozentin/Supervisorin für Schematherapie, stv. Leitung des Instituts für Schematherapie Graz, private Praxis in Düsseldorf. https://www.schematherapie-graz.at

„Denk ich an Würde in der Nacht …“

Realitätsverweigerung ist: Wenn jemand vor tausend Menschen einen Vortrag mit dem Inhalt hält, demzufolge jeder in seiner eigenen Realität lebt. Die Erderwärmung wird uns vor Augen führen, dass wir alle in ein und derselben Realität leben, was ja auch jeder weiß. Das Empfinden von einer eigenen Realität ist allein der Versprachlichung des Bewussten Seins geschuldet. Die Distanz die sich zwischen der Sprache und der Wirklichkeit auftut, kreiert die Distanz zum Leben, zum Realen insgesamt. Das Tao (das Reale) hat keinen Namen, Lao Tse.

Jetzt höre ich den lächerlichen Einwand, dass wir die Sprache doch bräuchten. Lao Tse, Parmenides und Co haben nicht gegen die Sprache geschrieben, wohl aber gegen die Dummheit der Menschen (Parmenides), der Sprache zu unterstellen, sie fasse das Reale. Versteht man die Worte und die sprachliche Reflexion als adäquate Darstellung des Realen, ist es wohl begründet, den Realitätssinn – nichts anderes ist letztlich das Bewusste Sein - mit Worten zuzuschütten. Das nun zwanghaft plappernde Bewusstsein ist weit entfernt vom bewussten Sein, hier liegt der Ursprung des Empfindens einer eigenen Realität.

Dieses Nicht-mehr-Zuhause-Sein in sich selbst ist würdelos. Natürliche Bewegung, richtiges Stehen, Gehen und Atmen werden so zu Geheimlehren der asiatischen Bewegungskünste. Die Harvard Professorin Ellen Langer drückt dieses Desaster mit den Worten aus: Ein Ausnahmemusiker ist da, wenn er da ist, alle anderen bleiben in der Routine stecken. Wer in seiner eigenen Realität lebt, lebt ein Leben im Routinemodus.

WALTER Gerhard, geb. 1944, initiierter Zen-Lehrer, 8. Dan Aikido, abgeschlossenes Design-Studium an der UdK Hamburg, hat über viele Jahre immer wieder in japanischen Zen-Klöstern gelebt und als Meisterschüler bei alten Aikidomeistern gelernt, leitet seit über 40 Jahren einen eigenen Aikido-Zen Dojo in Berlin, langjährige internationale Lehrtätigkeiten, u. a. an der Schaubühne Berlin, UdK Berlin, über mehrere Jahre Lehrauftrag (FB Ethik) an der Universität Oldenburg. www.zen-projekt.de und www.aikido-zen.de

Der Psychoanalytische Workshop richtet sich an PsychotherapeutInnen unterschiedlichster Provenienz und PsychoanalytikerInnen (in Ausbildung unter Supervision), die Neugier und Lust darauf haben, gemeinsam psychoanalytisches Denken in Aktion zu erproben. Am Junktim von Heilen und Forschen orientiert, ist der Workshop eine intensive Mischung aus theoretischen Impulsen, kollegialer Diskussion und Supervision.

Von den TeilnehmerInnen werden Neugier und Offenheit für gemeinsame Diskussionen sowie die Vorstellung eigener klinischer Fälle (im Supervisionsgeschehen) erwartet.

Da der vorgesehene Referent während des Drucklegungsprozesses leider doch absagen musste, werden wir die Workshopleitung sobald wie möglich unter www.seminargleichenberg.at bekannt geben.

 

 

Selbsterfahrungsgruppen

Personen, die in nahen beruflichen oder privaten Beziehungen stehen, wird empfohlen, nicht gemeinsam eine Selbsterfahrungsgruppe zu belegen. Die gewählte Selbsterfahrungsgruppe arbeitet während der gesamten Seminarzeit miteinander. Kontinuierliche Anwesenheit wird daher vorausgesetzt. Alle mit einem * gekennzeichneten Kleingruppen werden als Selbst­erfahrung (34 Stunden) im Rahmen des Psychotherapeutischen Propädeutikums an der Universität Graz angerechnet.

Die Verbindung von Psychoanalyse bzw. Gruppenpsychoanalyse mit Psychodrama eröffnet einen besonderen Zugang zu latenten Bereichen der Persönlichkeit und ermöglicht vor allem Antworten auf Fragen zum eigenen Selbstbezug und zur Beziehung zum Anderen (wie stehe ich zu mir, was bedeutet der Andere für mich und was will ich für ihn bedeuten?).

Die szenisch- expressive Darstellung der von der Gruppe gemeinsam erarbeiteten Phantasien, in denen jedes Gruppenmitglied die von ihm frei gewählte Rolle spielt und in die auch die Gruppenleitung stets miteinbezogen ist, lässt prägnant und anschaulich aktuelles Erleben auch in seinen unbewussten Dimensionen als Übertragungsphänomen hervortreten und führt es auf seine Entstehungsgeschichte zurück.

So wird auch Raum für die Artikulation verloren geglaubter Gefühle und für Ansätze zur Überwindung ständig wiederkehrender Konflikte geschaffen.

RUHS August, Univ.-Prof., Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalytiker (IPV), Gruppenpsychoanalytiker, Psychodramalehrtherapeut. Bis 2011 stellv. Leiter der Univ.-Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinuniversität Wien. Ehem. Vorsitzender des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse. Mitbegründer und Vorsitzender der „Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule“, Mitherausgeber der Zeitschrift „texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik“. https://de.wikipedia.org/wiki/August_Ruhs

Die psychoanalytische Selbsterfahrungsgruppe schafft einen Rahmen, in dem sich Einzelne im Kontakt mit anderen Menschen intensiver erfahren und Einblicke in ihre oft unbewussten Reaktions-und Verhaltensmuster gewinnen. Sie bietet sich besonders an zur Entwicklung von sozialen Fähigkeiten wie Kontakt- und Beziehungsaufnahme, Abgrenzung, Durchsetzung eigener Bedürfnisse und Einfühlung in die Bedürfnisse anderer.

Darüber hinaus vermittelt sie weitgehende Einblicke in die dynamischen Gesetzmäßigkeiten von Gruppen.

Menschik-Bendele Jutta, Univ.-Prof.in Dr.in phil., Diplome in Psychologie und Politologie, sowie Promotion als auch Habilitation im Fach Psychologie an der Freien Universität Berlin. Von 1984 bis zu ihrer Emeritierung 2012 o.Univ.Prof. für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Alpen Adria Universität Klagenfurt. Von 2010-2014 Vizerektorin für Forschung. Psychotherapeutische Praxis und Lehrbefugnis für Psychoanalyse, Systemische Therapie und Gruppenpsychoanalyse. Kontinuierliche Leitung von Kleingruppen und der Großgruppe bei den Workshops der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse in Altaussee. www.psyonline.at/menschik-bendele

Die Daseinsanalyse als vor allem philosophisch fundierte Psychotherapierichtung sieht das menschliche Leben als ein In-der-Welt sein und nicht als eine der Objekt-Welt gegenüber stehende, abgegrenzte Subjekt-Existenz. Dies ermöglicht eine dem eigentlichen Wesen des Menschen entsprechende Therapie. Die Therapieform geht vor allem auf den Schweizer Psychiater Medard Boss und den Philosophen Martin Heidegger zurück. Die Befreiung zum eigentlichen Selbstsein ist der Kern der daseinsanalytischen Therapieauffassung. Die Wesenswürde eines Menschen, die ureigene Weise in der Welt zu sein, welche sich in der Autonomie des Selbst abbildet, ist durch nichts zu ersetzen, da sie Einzigartigkeit eines jeden Daseins nicht austauschbar ist. In der daseinsanalytischen Psychotherapie eröffnet sich ein Weg, der sowohl über die Erfahrung Einblick in das Wesen des Menschen ermöglicht, als auch seine Einzigartigkeit und Einmaligkeit zu würdigen weiß. Der Mensch nimmt die Würde seines Daseins eben darin wahr, dass er in jedem einzelnen Augenblick die Möglichkeit hat, dem Gewesenen seines Lebens im Jetzt eine einzigartige Zukunft zu geben. Diese daseinsanalytische Gruppenarbeit soll den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben, sich selbst mehr kennen zu lernen, sichtbarer zu werden als das, was sie im Grunde sind. Der Vollzug dieser Erfahrung des Eigenen ist in der geschützten Atmosphäre der Gruppe besonders intensiv und klar zu erleben. Der daseinsanalytischen Traumauslegung wird ein besonderes Augenmerk gelten, denn sie ermöglicht die je besondere Weise des In-der-Welt-seins eines Menschen besonders deutlich zu erhellen und nachvollziehbar werden zu lassen.

Aigner Charlotte, Geboren 1966 in Freising (Deutschland), hat Soziologie mit Pädagogik und Psychologie studiert, ist daseinsanalytische Psychotherapeutin in eigener Praxis und Lehrtherapeutin des ÖDAI, sie publiziert regelmäßig in verschiedenen Fachzeitschriften, ist seit 2014 im Vorstand des ÖDAI sowie im Vorstand der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und außerdem Teil des Performance-Duos „Kafka tanzt“. Aignercharlotte@gmail.com, http://charlotte-spitzer.com

Strobl Roland, Geboren 1973 in Bruneck (Südtirol), hat in Wien Psychologie studiert, anschließendes Curriculum zum Klinischen- und Gesundheitspsychologen, arbeitet als Psychologe und Daseinsanalytischer Psychotherapeut in freier Praxis im Weinviertel und in Wien sowie als Lehrtherapeut des ÖDAI dessen Präsident er seit November 2014 auch ist. www.daseinsanalyse.eu

„Bist du wütend, zähl bis vier, hilft das nicht dann explodier.“
(Wilhelm Busch)

Der Umgang mit Aggression ist meist nicht ganz so einfach. Von früher Kindheit an wird er im Zusammenleben mit Bezugspersonen gelernt. Wir können das Spektrum an aggressiven Regungen im Zuge unserer Persönlichkeitsentwicklung integrieren, wenn die Eltern uns darin ernst nehmen und aushalten, uns einerseits unterstützen und andererseits sinnvoll begrenzen. Prinzipiell unterscheiden wir zwischen konstruktiven und destruktiven Formen von Aggression. Letztere zielen auf (Selbst-)Schädigung und Zerstörung hin und sind oft Folgen von Kränkung und Demütigung. Konstruktive Aggression dient dem Schutz und Erhalt von Leben und der Eigenständigkeit. Wir brauchen sie um uns abzugrenzen, „Nein“ zu sagen und Veränderungen vorzunehmen - sie macht uns handlungs- und entschlussfähig. Um dieses Potenzial zu erschließen, müssen wir es aus den Fesseln verinnerlichter Verbote befreien und uns mit Verlustängsten auseinandersetzen. Über die zunehmende Fähigkeit, aggressive Impulse zu regulieren, wird uns angemessene Selbstbehauptung ohne Angst-, Scham- und Schuldgefühle möglich. In diesem Seminar wollen wir weibliche und männliche Umgangsformen mit Aggression erforschen - die Arbeit mit dem Körper ist dabei zentral.

Methoden: Psychoanalytische Selbstpsychologie, Analytische Körperpsychotherapie, Dynamische Gruppenpsychotherapie, Elemente aus der Bioenergetik und der Aufstellungsarbeit.

STOXREITER Karl, Dr. phil., Jg. 1954, A-4020 Linz, Graben 25, Psychotherapeut, Gesundheits-, klinischer und Organisationspsychologe, Supervisor (ÖVS), Coach, Teamentwickler. Methoden: Bioenergetische Analyse, Analytische Körperpsychotherapie, Gruppendynamik & Gruppenpsychotherpie (ÖAGG), Transpersonale Psychologie/ Psychotherapie (ÖATP). Freie Praxis in Linz, Arbeitsschwerpunkte: Krankenhäuser und psychosozialer Bereich. www.stoxreiter.at

LAAHA-SUCHAR Gerlinde, Jg. 1965, Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien. gerlinde.laaha@gmx.at, https://www.stlp.at/therapeut/gerlinde-laaha-suchar/

Die Existenzielle Filmtherapie versucht gemeinsam mit den Zuschauern die Tiefen- und Sinndimensionen einer Filmgeschichte zu erschließen. Am Beispiel dieser Deutung ermöglicht sie dem Einzelnen eine ganzheitliche, existenzielle und personale Sicht auf das eigene Selbst in seinen lebensgeschichtlichen Zusammenhängen. Auch jede Erkrankung eines Menschen hat zuerst immer eine existenzielle, persönliche Dimension, sie ist eine Sprache seiner Seele - seiner Gefühle -, die aufmerksam wahrgenommen und angemessen verstanden sein will.

Filme drücken als kollektive Kunstform der Neuzeit eine tiefe Sehnsucht des modernen Menschen aus: sich selbst und sein Leben in den Leinwand- (oder Bildschirm-) Geschichten gespiegelt zu sehen. Sich darin wiederzufinden oder womöglich erstmals in aller Deutlichkeit begegnen zu können. Die Bedeutung wahrhaftiger Filmgeschichten für Selbsterkenntnis und Therapie wird in dieser Gruppe mit ausführlichen, berührenden Beispielen veranschaulicht und in gemeinsamen existenziellen Analysen auch als eigenständige und erweiternde Therapieform zu erleben sein. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen, durch die gemeinsame Filmdeutung ihre Sicht auf die eigene Person zu erhellen und zu vertiefen.

TEISCHEL Otto, Mag. Dr., Philosoph, Autor, Psychotherapeut & Psychoanalytiker in eigener Praxis in Klagenfurt. Langjährige Leitung einer filmtherapeutischen Patientengruppe in einer psychosomatischen Klinik. Lehrtätigkeit für die PH Kärnten und Steiermark. Initiator der monatlichen Veranstaltungsreihe „Film & Gespräch“ im Wulfenia Kino. www.teischel.com

Im geschützten Rahmen und mit Hilfe der Gruppe werden die eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten und zwischenmenschlichen Kontaktmuster bewusster erlebt und neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt. Problematische Lebenssituationen werden im Zusammenhang mit der eigenen Lebensgeschichte betrachtet und deren persönliche Bedeutung für die künftige Lebensgestaltung gesucht. Nach den drei „E‘s“ der Gestalttherapie, sie ist experimentell, existentiell und erlebnisorientiert, werden Alternativen zu alten Lösungen ausprobiert. Der Zugang zu den eigenen kreativen Ressourcen und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung gehören zu den Zielen dieser Gruppe. Die Methoden können gestalttherapeutische Rollenspiele und Darstellungen, Traumarbeit und den Einsatz von künstlerischen Materialien einschließen.

URBAN Egon, Dr., Praxis Wien: Bernardgasse 26/2, A-1070 Wien, Tel.: 01 715 3633, Praxis OÖ: Kalkofen 22, A-4644 Scharnstein, Tel.: 0664 973 1997. egon.urban@praxis07.at, www.praxis07.at

Wimmer Beatrix, Mag.a phil. Jg. 1963, Psychologin, Gestalttherapeutin in freier Praxis seit 1998, Vorsitzende der EAGT (europäische Vereinigung für Gestalttherapie), Stv. Vorsitzende der Österr. Vereinigung für Gestalttherapie, Aus- und Fortbildungstätigkeit im europäischen Raum und in Nepal, A-1090 Wien, Fluchtgasse 7/12, beatrix.wimmer@oevg-gestalt.at, www.oevg-gestalt.at, www.eagt.org

Die verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung hat zum Ziel uns mit uns selbst und unseren Gefühlen zu konfrontieren um unser Verhalten besser verstehen zu lernen. Schemata, die durch unsere emotionalen Erfahrungen in der Kindheit entstanden sind prägen unser Verhalten und sollen durch Übungen in der Gruppe erfahrbar - und damit veränderbar - gemacht werden.

Ausgehend von einer achtsamen und wertschätzenden Grundhaltung wenden wir uns persönlichen Ressourcen aber auch problematischen Selbstanteilen zu. Die Methoden wie z.B.: Achtsamkeitsübungen, Imaginationsübungen, kognitive Methoden, kreative Methoden, Identifikation dysfunktionaler Schemata und Rollenspiele werden den Bedürfnissen der Gruppe angepasst.

Strobl-Unterweger Carola, Mag.a Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin, Fortbildungen in Hypnotherapie & Schematherapie). Klinische- & Gesundheitspsychologin, Verkehrspsychologin. Langjährige Tätigkeit in eigener Praxis in Graz. Supervisorin (KAGES, Magistrat Graz, AMS), Leitung von Selbsterfahrungsgruppen und Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, Lehrbeauftragte im ULG Propädeutikum und an der Meduni Graz, Lehrbeauftragte für PSY 2 und 3 in Integrativer Verhaltenstherapie. https://strobl-unterweger.at

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist ein psychodynamisches Therapieverfahren. Im Zentrum stehen gezielte, charakteristische Imaginationen, die die Bearbeitung innerer Konflikte ermöglichen. Darüber hinaus können frühe Gedächtnisinhalte zur Darstellung gebracht, Ressourcen entfaltet sowie kreative Lösungsprozesse in Gang setzen werden.

In der Gruppe einigen sich die Mitglieder auf ein Motiv, zu dem sie gemeinsam imaginieren. Es folgen eine Phase der Gestaltung (Malen oder Zeichnen)  und die Reflexion in der Gruppe. Dabei bringen wir das imaginativ Erlebte gemeinsam mit Lebensgeschichtlichem und der aktuellen Situation in Verbindung.

Bitte mitbringen: Decke (die Gruppenimagination findet im Liegen statt) und Zeichenmaterial (Zeichenblock, Farben)

Brömmel Bernhard, Dr. med., FA für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeut, Lehrtherapeut (KIP), Trainer und Supervisor für TFP (Übertragungsfokussierte Psychotherapie der Borderlinesstörungen), 1. Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP). Eigene Praxis in 1140 Wien, Penzinger Straße 106/2. http://www.broemmel.at

In diesem Selbsterfahrungsseminar gehen wir unserer Geschichte und Geschichten nach, die wir uns und anderen erzählen. Es geht um eine persönliche Auseinandersetzung mit uns in unseren sozialen Bezügen und Beziehungsgefügen, mit unseren Bedürfnissen und Wünschen, unseren Möglichkeiten und Begrenzungen, mit unseren Glaubenssätzen und Überzeugungen, unseren Ideen und Werten. Im Dialog, in der Auseinandersetzung mit den anderen Teilnehmer*innen und in der Gruppe sowie in Einzelarbeiten versuchen wir mit unterschiedlichen Methoden der Systemischen Arbeit wie Genogrammarbeit, Lebensflussmodell, Externalisierungstechniken, Aufstellungsarbeit, Imaginationstechniken… forschen wir an uns und entwickeln neue Geschichten und Bilder über uns, die uns in unserer Bezogenheit, Autonomie und Selbstbestimmtheit unterstützen.

Bitte mitbringen: Schreibzeug, Decke, Zeichenmaterial (Zeichenblock, Farben), Materialien (Karten, Steine, Spielzeug….) und ein Symbol, das mir wirklich wichtig ist.

Fink Friederike, Mag.a, geb 1963, Psychotherapeutin der systemischen Familientherapie mit Teillehrbefugnis ÖAGG, ÖAS. La:sf, Traumaarbeit, Supervisorin ÖVS, WKO, Lehrtätigkeit FH-Joanneum, Med-Uni Graz, Seminarleitung, freie Praxis in Graz seit 2001. https://rikifink.at

Von seiner Würde abweichen ist wie sein Pferd gegen einen Esel tauschen.
(Sprichwort aus der Mongolei)“

Pferde, diese starken, mystischen und vor allem sozial kompetenten Tiere bieten uns die Möglichkeit, in einen Spiegel zu blicken. In ihrer aufrechten, würdevollen Haltung  erkennen wir unser eigenes Potential, um ganz im Sein anzukommen. Diese Woche in Kontakt mit Pferden bringt uns auf die Spur zu unserer eigenen Natürlichkeit. Im Sein mit diesen wundervollen Tieren, wird auf vielen verschiedenen Ebenen unsere Erinnerung an die eigene Verbundenheit und Würde aufgeweckt. Die Würde der Haltung und Aufrichtung, die Würde der Selbstverständlichkeit des Zusammenseins als Gruppe, die Würde der Verbundenheit mit der Natur. Eine Reise in unseren ursprünglichen, wilden Kern, der wieder einlädt, ganz da zu sein, in der eigenen Essenz. Hier bietet sich die Möglichkeit seinen Platz zu finden in der Partnerschaft zum Pferd, in der Gemeinschaft der Herde und Gruppe, in der Landschaft und Natur und somit in einem ganzheitlichen Gefüge. Die Bewusstheit, die dabei entstehen kann, öffnet den Raum den eigenen Standort zu genießen und in der Natürlichkeit Heimat und Würde zu finden.

In dieser Pferdeunterstützten Systemischen Selbsterfahrungsgruppe nützen wir die Kooperation der Pferde, um systemische Haltung, systemische Ansätze und systemische Methoden sichtbar zu machen. Es handelt sich hierbei um kein Reitseminar und es sind auch keine Vorerfahrungen mit Pferden notwendig - nur Outdoorkleidung. Wir arbeiten zumeist vom Boden aus.

Die Pferdeeinheiten diese Seminars finden am Sonnriegelhof in St. Martin a. d. Raab statt - ca. 1/2 Auto- Stunde von Bad Gleichenberg entfernt.

EGGER Ingrid, MSc, Lehr- und Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie der ÖAS. Besitzerin des Sonnriegelhofes und der Therapiepferde. Ausbildung für Pferdeunterstützte Psychotherapie EAGALA. Fachtherapeutin für Pferdegestützte Psychotherapie (IPTh Konstanz). www.sonnriegelhof.at

Proksch Gerhard, Mag. phil. Psychotherapeut, Systemische Familientherapie und zertifizierter Säuglings-, Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut, in freier Praxis in Jenbach in Tirol, Zertifizierter Reittherapeut, Pferdegestützte Psychotherapie mit vier Therapiepferden als Co-Therapeuten, Systemischer Unternehmensberater. www.reittherapie.tirol

Proksch Bernabé Gabriela, Dr.in phil. Psychologin, Reittherapeutin, Feldenkrais-Lehrerin, Künstlerin und Autorin: NALA - Der magische Steinkreis, ein therapeutischer Abenteuerroman. Gerne begleite und vertiefe ich den Prozess dieses Seminars als Geschichtenerzählerin. www.nala.horse

Co - TherapeutInnen auf vier Beinen, El-Niño (20J Knapstruperwallach), Amafee (15J Andalusierstute,); Arthos Crest (7J Paintwallach), J.D. (6J Pintostute).

Die Individualpsychologie ist von ihrem Ursprung her grundsätzlich an Gemeinschaft und Gruppe orientiert und geht demzufolge von einem interpersonellen Unbewussten aus. Individualpsychologische Selbsterfahrung und Therapie in Gruppe integriert zum einen die gruppenanalytischen Erkenntnisse von S. H. Foulkes, der selbst zusätzlich individualpsychologische Wurzeln hatte, gruppendynamische Prinzipien und zielorientiertes Arbeiten mit Lösungen und Stärken. Im Mittelpunkt der Gruppe steht die Berücksichtigung der aktuellen Gruppendynamik und die Erstellung eines psychologischen Raumes, der die Möglichkeit bieten soll, gegenseitige Projektionen und gemeinsam geteilte unbewusste Phantasien zu erkennen und deren destruktive Anteile zu korrigieren.

GÜNTHER Kurt B., Dr. phil., Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Individualpsychologie, Psychoanalyse WAP/IPV, Gruppenanalyse SGAZ), Lehr-und Kontrollanalytiker im OEVIP, Lehrtherapeut für „Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie“ und im Truskawetz-Projekt (Ukraine), Mitglied in der „International Association of Couple and Family Psychoanalysis“ und im „Arbeitskreis für psychoanalytisch-systemische Psychotherapie“. Psychoanalytiker und Psychotherapeut für Einzel-, Gruppen-, Paar- und Familientherapie in freier Praxis. 1978 - 2005 Psychotherapeut an der „Kinder- und Jugendlichenpsychosomatik“ im Wilhelminenspital der Stadt Wien, 1982 - 2004 Univ. Lektor für Medizinische Psychologie an der Universität Wien und der Med Uni Wien. www.psyonline.at/psychotherapeut/11337

Die Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) ist eine körperzentrierte, handlungs- und erlebnisorientierte Psychotherapiemethode. Sie ist tiefenpsychologisch fundiert und nützt die Entwicklungstheorien als Erklärungsmodelle. Wir greifen somit die Themen auf unterschiedlicher (nicht nur verbaler) Ebenen auf, die Basis stellt die Körperempfindungs- und -wahrnehmungsebene dar. Wir möchten uns den Fragen widmen: Was bin ich? WIE bin ich als Mensch? Wie gehe ich mit meinem eigenen Körperhaus um? Ist dieser Umgang ein würdevoller? Durch gezielt angeleitete Angebote zu Körper-Selbst-Wahrnehmung in Bewegung und in Ruhe, durch Be-Rührung und „Berührt werden“ möchten wir auch körperliche und emotionale Antworten auf die oben gestellten Fragen finden.

Wir lassen das Erlebte in Handlungssequenzen und in Gestaltungen mit verschiedenen Gegenständen seinen Ausdruck finden, bis würdige Körper-Menschen-Bilder entstehen. Die Reflexion in der Gruppe trägt das Geschehen und bietet durch die Resonanz Möglichkeiten für Veränderung. Wir freuen uns, Sie während dieser ganz besonderen selbst- und körper-bewussten Zeit begleiten zu dürfen!

Bitte mitbringen: eine Decke und warme Socken

Bidovec-Kraytcheva Mariella, Mag., Jg. 1969, Klagenfurt, Psychotherapeutin (KBT), Lehrtherapeutin i.A., Supervisorin & Coach. Arbeitsschwerpunkte: Psychosomatik und Trauma sowie Arbeit mit Jugendlichen. Jahrelange klinische Erfahrung. Tätig in Privatpraxis und in der fachspezifischen Ausbildung. Lehrbeauftragte für das Psychotherapeutische Propädeutikum. www.psychotherapie-kaernten.at

Reisinger Gunther, Mag., Jg. 1969, Graz, Psychotherapeut (KBT), Lehrtherapeut i.A., Bezugstherapeut Privatklinik St. Radegund seit 2008, Freie Praxis in Graz mit Schwerpunkt Arbeitswelt und Burnout, Lehrbeauftragter für das Psychotherapeutische Propädeutikum Uni Graz, Fortbildung in Psychoanalyse (Neues Lacan‘sches Feld Österreich). www.gunther-reisinger.at

Würde, als Achtung vor mir selbst und anderen, braucht das Gegenüber. Immer benötigt es ein Ich, das auf sich selbst oder den anderen blickt. In der Würde und dem Wunsch würdevoll behandelt zu werden, zeigt sich das Bedürfnis des „hoffnungslos sozialen“ Menschen nach positiver Zuwendung durch Andere. Erst durch die positive Zuwendung durch andere kann positive Selbstachtung entstehen. C. R. Rogers stellt diese Überlegungen in den Mittelpunkt seiner Personzentrierten Psychotherapie.

In einem gemeinsamen Gruppenprozess wollen wir herausfinden, wie es um unsere Würde und Selbstachtung steht. Wo verhalten wir uns würdevoll, wo würdelos? Wie würdigen oder entwürdigen wir wichtige andere? Wie spüren wir unsere Würde? Und wie würdigen wir uns eigentlich selbst?

Mit Focusing und verschiedenen Modalitäten nach E. T. Gendlin werden wir uns dabei selbst auf die Schliche kommen. Die Erweiterung des Selbstkonzepts ist die Folge – um Selbstachtung jenseits des main streams zu ermöglichen. Dabei wir uns die Gruppe sowohl Rückhalt als auch Reibungsfläche bieten.

Korbei Lore, DSA, MSc, geboren 1945, Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis in Wien; Ausbildnerin, Lehrtherapeutin und Supervisorin der ÖGWG; Supervisorin (ÖVS, ÖBVP); von Gene Gendlin autorisierte Focusing-Ausbildnerin und Koordinatorin für Österreich am International Focusing Institut New York; Gesellschafterin der PCD Österreich; Veröffentlichungen zu den Themen: Der Körper in der Klientenzentrierten Psychotherapie, Abgrenzung zu anderen Methoden, Supervision u.a.m. www.psyweb.at/korbei

Wagner Lukas, MSc, BA, geboren 1988, Personzentrierter Psychotherapeut in freier Praxis in Graz. Medienpädagoge, Sexualpädagoge. Arbeitsschwerpunkte: Jugendliche, junge Erwachsene, Neue Medien und Digitalisierung. Vorträge, Workshops und Fortbildungen zu Themen der Neuen Medien und Sexualität. Lehraufträge im Bereich psychotherapeutische Berufspolitik und Humanistische Psychotherapie. Buchautor „Die digitale Generation – Heranwachsen in einer vernetzten Welt“, erschienen im Leykam Verlag 2018. www.lukas-wagner.at

Wir Menschen werden in eine soziale Welt geboren. Wir leben, wachsen und entwickeln uns in Gruppen. Unsere unbewussten und bewussten Bedürfnisse und Konflikte entfalten sich in Beziehungen und richten sich ein Leben lang an das soziale Gegenüber der Gruppe.

Doch was ist die Gruppe?

Wie der Lebensraum Gruppe sich im Miteinander des Prozesses gestaltet, wie Strukturen und Dynamiken erkennbar und wirksam werden, wie ein Wir-Gefühl, ein Drinnen-Draußen, der besondere Charakter dieser Gruppe entsteht, ist Thema des Seminars.

Und wie geht es jedem Einzelnen mit der Gruppe?

Persönliches Erleben und Reflexion, die eigene Wirkung bewusst wahrnehmen zu können, Kommunikations- und Konfliktmuster zu verstehen, sich mit eigenen Grenzen zu konfrontieren und Möglichkeiten zu erweitern, sich als Teil eines Ganzen und als Individuum gestärkt zu fühlen, ist Ziel des Selbsterfahrungsprozesses. Im Mittelpunkt des Seminars steht das Beziehungsgeschehen. Im geschützten Raum der Gruppe sollen sich Begegnung und Kommunikation möglichst frei entfalten können, sodass Experimentieren mit neuem Verhalten und die Dynamisierung der in der Gruppe vorhandenen Ressourcen in Gang gesetzt werden. Ein wesentliches Ziel ist interpersonelles Lernen auf persönlicher und gruppaler Ebene und die Unterstützung freier Kommunikation.

KORLATH Silvia, DSA, Psychotherapeutin (Dynamische Gruppenpsychotherapie), Lehrtherapeutin Dynamische Gruppenpsychotherapie ÖAGG, tätig in freier Praxis in Wien, Gruppenpsychotherapeutin in der psychotherapeutischen Ambulanz des ÖAGG, langjährige Beratungstätigkeit und Psychotherapie im Caritas Familienzentrum Wien, Lehrtätigkeit, Seminare, Supervision. https://gruppen-therapie.at

KAISER Benedikt-Lars, Mag.(FH), Jg.1982, Sozialarbeiter, Gruppendynamiker und dynamischer Gruppenpsychotherapeut (ÖAGG), tätig in freier Praxis als Psychotherapeut und Gruppendynamiker, in der Sozialpsychiatrie als Sozialarbeiter und als Lehrbeauftragter der FH St. Pölten. www.stlp.at/therapeut/benedikt-lars-kaiser

Veränderte Bewusstseinszustände sind in vielen Kulturen Bestandteil von Heilungsritualen. Die moderne Hypnosepsychotherapie nutzt das in unterschiedlichen Bewusstseinszuständen liegende wertvolle Potential auf systematische Weise. Im Seminar lernen die TeilnehmerInnen hypnotische Trance als Weg zur Selbsterforschung kennen, auf dem wir in die Vergangenheit und die Zukunft reisen und inneren Kindern, alten Weisen, Helfergestalten und anderen Persönlichkeitsanteilen begegnen. Wir werden den inneren Kindern Geschichten erzählen und uns auf spielerische Weise den Landschaften, Gärten und Wegen unserer Innenwelt zuwenden.

Wir werden uns auch immer wieder in der Gegenwart verankern, indem wir auf achtsame Weise unseren Körper und die Landschaft Bad Gleichenbergs im Hier und Jetzt wahrnehmen. Trancen und der unmittelbare Kontakt mit uns selbst, mit unseren Ressourcen und Potentialen, mit anderen Menschen und der Natur können Freude und Dankbarkeit aufkommen lassen.

HARRER Michael, Dr., FA für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeut (Hypnosepsychotherapie, Katathym Imaginative Psychotherapie) und Supervisor in freier Praxis in Innsbruck; Lehrtherapeut für Hypnosepsychotherapie (ÖGATAP); Autor von Büchern zum Thema Achtsamkeit u.a. zu Hypnose und Achtsamkeit. www.achtsamleben.at

Wir arbeiten in der Gruppe mit den Grundkonzepten der Transaktionsanalyse nach Eric Berne und verbinden diese mit den Prinzipien der Achtsamkeit, die uns ermöglicht, uns unseren inneren Prozessen nicht-wertend, offen und neugierig anzunähern. Wir wollen gemeinsam den Raum der Begegnung mit uns selbst und dem anderen betrachten und erweitern und in Richtung Bewusstheit, Spontaneität und Intimität öffnen.

Mit den unterschiedlichen Methoden der Transaktionsanalyse, die auch kreative Medien beinhalten können, wollen wir den ressourcenvollen und den weniger hilfreichen Anteilen unseres „Skripts“ nachspüren und zu Freude im gemeinsamen Erleben, Gestalten und Auseinandersetzen einladen. Unter Einbeziehung der theoretischen Konzepte wollen wir die Transaktionsanalyse als Therapiemethode den TeilnehmerInnen nahebringen. Die Transaktionsanalyse ist den Tiefenpsychologisch-Psychodynamischen Methoden zugeordnet.

Bitte Decken, Ölkreiden und Lieblingsmusik mitbringen.

BENDA Elisabeth, BA. Pth., A-1100 Wien, Laxenburger Straße 24/9, Transaktionsanalytische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin am Institut für transaktionsanalytische Psychotherapie – ITAP, Transaktionsanalytische Supervisorin (ÖBVP), Systemische Supervisorin, NLP Trainerin, Traumatherapeutin, arbeitet in freier Praxis. www.elisabethbenda.com

DERLER-CRESNAR Barbara, Dr. phil. A-8010 Graz; Plüddemanngasse 19/1 Transaktionsanayltische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin mit partieller Lehrbefugnis am Institut; zertifizierte Flow- Yoga-Lehrerin; arbeitet im Psychosozialen Zentrum Weiz und in freier Praxis. , www.stlp.at/therapeut/barbara-derler-cresnar/